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Verein Balipockets aus Worbis geht mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr

Thüringer Allgemeine / 17.12.2020

Der Verein zieht Bilanz und plant für das kommende Jahr. Projekte mussten 2020 umgedacht und verschoben werden.

Wie so viele hatte sich auch der Verein Balipockets aus Worbis dieses Jahr ganz anders vorgestellt. Projekte mussten verschoben, umgedacht und neu erfunden werden. Im vierten Vereinsjahr seit der Gründung sollten eigentlich neue und bewährte Projektformate im Eichsfeld durchgeführt werden, um auf die Bildungsprojekte in Bali, Indonesien, und auf entwicklungspolitische Fragestellungen im Allgemeinen aufmerksam zu machen.

Dazu gehörten Workshops in Schulen, Sachspendenaktionen und auch das mittlerweile beliebte Benefizkonzert in einer Eichsfelder Kirche. All das war fest eingeplant, doch dann kam Corona. Also hieß es für Balipockets, wie für viele andere Vereine auch, Umdenken.

„Der jährliche Projekteinsatz auf Bali musste ausfallen, bei dem ein Vorstandsmitglied die Insel aufsucht, um Projekte mit den Partnern vor Ort umzusetzen“, erzählt Anna Hesse, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Die Arbeit ging dennoch weiter. „So konnten, dank des Einsatzes der seit 2019 angestellten Mitarbeiterin vor Ort, zwei Grundschulen unterstützt, 24 Patenschaften zu Schulkindern vermittelt, und drei Stipendiaten gefördert werden.“

Auch die Insel Bali wurde von der Pandemie nicht verschont und lange waren auch dort die Schulen geschlossen. Also hat der Verein improvisiert und von August bis Dezember ein Online-Teaching-Programm durchgeführt, bei dem es Englisch-Unterricht eben digital gab. „Das war nur möglich, weil wir fortwährend finanziell unterstützt werden“, sagt Anna Hesse.

Negative Prognose nimmt Akteuren nicht den Mut

In diesem Jahr konnten Spenden in Höhe von über 12.000 Euro vorrangig im Eichsfeld gesammelt werden. „Für diese nicht selbstverständliche, kontinuierliche Unterstützung ist der Verein sehr dankbar.“

Sie macht auch deutlich: „Die Arbeit auf Bali hört nicht auf, im Gegenteil: Corona ist auch für Bali mit massiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen verbunden, die vor allem aus dem Ausbleiben der Touristen in diesem Jahr resultieren.“ Aber trotz dieser negativen Prognose blickt der Verein glücklich auf das zurück, was in diesem Jahr, dank des umfassenden Engagements seiner 90 Mitglieder und Unterstützer, umgesetzt wurde.

So haben einige Mitglieder an Weiterbildungsmaßnahmen zum Globalen Lernen teilgenommen und Workshop‐Konzepte entwickelt, die im kommenden Jahr in Schulen umgesetzt werden sollen. Daneben wurde die Zusammenarbeit mit anderen entwicklungspolitischen Initiativen aus der Region vertieft.

Als das diesjährige Highlight sieht Anna Hesse das Autokonzert auf dem Parkplatz des Edeka‐Simon in Leinefelde, bei dem vier Eichsfelder Bands für den guten Zweck vor über 180 Zuschauern in 65 Autos spielten. „Ohne das Engagement der vielen Vereinsmitglieder und Unterstützer, wie der Kreissparkasse Eichsfeld, hätte das organisatorisch anspruchsvolle Event nie durchgeführt werden können.“

Und trotz aller Widrigkeiten hat sich der Verein für das Jahr 2021 viel vorgenommen. Das Motto: „Weitermachen und Bali nicht aus den Augen verlieren. Auch wenn wir gerade sehr sesshaft sind und uns auf unsere Ankerpunkte fixieren, wie Familie oder Heimatregion, so dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine globale Gemeinschaft sind und alle vor ähnlichen Herausforderungen stehen“, so Anna Hesse. Je nach Lage seien Schulprojekte, Spendenaktionen und ein Benefizkonzert geplant.

Für das Weihnachtsfest hat sich der Verein auch etwas Besonderes ausgedacht: Auf der Website von Balipockets kann man ein Spendengeschenk erwerben, das man statt einem materiellen Geschenk überreichen kann. „Ein ungewöhnliches Geschenk in einem ungewöhnlichen Jahr, das aber ganz viel Sinn macht.“

Rockmusik für Kinder auf Bali

Thüringer Allgemeine / 25.08.2020

Vier Bands sorgen bei großem Benefiz-Autokonzert in Leinefelde für Stimmung. Nächstes Schulprojekt soll starten

Leinefelde-Worbis. Der Worbiser Verein Balipockets ist immer für eine Überraschung gut. Die Mitglieder lassen sich immer wieder etwas neues Ungewöhnliches und manchmal auch Bahnbrechendes einfallen, um für einen guten Zweck Spenden zu erbitten. Am Sonntag legten sie wieder eine Schippe drauf – mit dem ersten Autokonzert im Eichsfeld.

Vier Bands waren sofort dabei. Ihnen ging es dabei weniger darum, einfach nur wieder auf der Bühne zu stehen, sondern vielmehr darum, mit ihrer Musik die Benefizprojekte zu unterstützen. Der Verein kümmert sich nämlich um Schulprojekte auf der Insel Bali, ermöglicht es dort Kindern, zur Schule zu gehen, die es sonst nicht könnten. Sie investieren in Lehrmaterial, in Personal und auch in Schulgebäude selbst.

Darum war das erste Autokonzert im Eichsfeld auf dem großen Edeka-Parkplatz in Leinefelde auch gleichzeitig wieder ein Benefizkonzert. Die Bands Robius, Vision, Hello Grand und als Headliner Veit Walter verlangten keine Gage. „Auch mit der Resonanz waren wir mehr als zufrieden“, sagt Daniel Gottstein, der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Balipockets. Mit 40 Autos habe man gerechnet, 75 hätten nach Corona-Regeln auf den Platz gedurft, 65 waren gekommen, um drei Stunden lang gute Musik zu erleben.

Den Anfang machte Robius, danach folgten Vision und Hello Grand, bevor die Mannen von Veit Walter auf die große Bühne stiegen. Der Sound wurde per UKW-Frequenz in die Autoradios der Konzertbesucher übertragen. Und es ging alles so professionell ab, dass zwischen den Acts nur wenige Minuten für Umbau und Funkcheck vergingen, es nahezu nahtlos ineinander überging.

Natürlich verlangten die Zuschauer Zugaben, sie feierten in offenen Cabrios, schauten aus geöffneten Schiebedächern, sangen und klatschten ordentlich mit. „Eine großartige Stimmung“, so das Fazit der Veranstalter. Rund 2500 Euro sind nach Abzug der Unkosten zusammengekommen. „Hauptsponsor war die Kreissparkasse Eichsfeld. Ohne sie hätten wir das Konzert gar nicht machen können, absolut nicht“, sind die Mitglieder von Balipockets mehr als dankbar. Auch Herfag gab einen Obolus. Trotz des Erfolges werde es erst einmal keine weiteren Autokonzerte von ihnen geben, sagt Daniel Gottstein. „Es ist einfach sehr aufwendig, es zu organisieren, die Helfer zusammenzubekommen, alle Vorschriften umzusetzen.“ Nichtsdestotrotz aber sei es ein tolles Ereignis gewesen.

Für was genau der Erlös des Sonntages verwendet wird, steht noch nicht fest. „Eigentlich starten wir in Bali immer am 1. März, am 1. Mai, am 1. Juli und am 1. September ein neues Schulprojekt“, erzählt Gottstein. Und so würde auch nächste Woche wieder ein neues starten. Aber auch auf Bali habe sich die Corona-Krise massiv niedergeschlagen. „Schulen sind zu, einige existieren bereits nicht mehr“, erzählt er. „Wir müssen jetzt sehen, was wir ab nächster Woche machen können, müssen tagesaktuell handeln.“ Aber dass ein neues Schulprojekt auf Bali gestartet wird, stehe außer Frage. „Wenn wir mehr wissen, dann werden wir natürlich auch wieder öffentlich darüber berichten, damit die Konzertgäste wissen, dass ihr Beitrag dort ankommt, wo er gebraucht wird“, so Gottstein, der nichts weiter kann als allen zu danken, die dieses Konzert ermöglicht haben.

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Kohlstedt-Brüder brillieren bei Benefizkonzert in Dingelstädt

Thüringer Allgemeine / 29.04.2019

Dingelstädt. Rund 320 Gäste warteten am Samstagabend in der stimmungsvoll beleuchteten Pfarrkirche „St. Gertrud“ auf den Beginn des dritten von Balipockets organisierten Benefizkonzertes. Doch bevor sich Michael Kohlstedt die E-Gitarre schnappte und sein Bruder Martin hinter dem E-Piano, Fender-Rhodes Piano und Mischpult agierte, berichtete Daniel Gottstein im Rahmen seiner Begrüßung kurz vom Wirken des Vereins. So leiste dieser unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ seit 2016 Bildungsarbeit auf der indonesischen Insel Bali .

Um die Sanierung von Schulgebäuden zu unterstützen oder die Vergabe von Stipendien abzusichern habe man seither schon 35.000 Euro Spendengelder gesammelt, zehn Patenschaften seien vermittelt worden. Um dieses Dauerprojekt, des mittlerweile 79 Mitglieder zählenden Vereins, zu unterstützen, spielten die Brüder Kohlstedt ohne Gage.

Konzert mit Stücken, die sich spontan entwickeln

Sie schafften es innerhalb kürzester Zeit, das gespannt lauschende Publikum in eine bunte elektronische Klangfarben-Welt zu entführen. Stücke wie „Har“, „Auh“ oder „Spieluhr“ hatten zweifelsohne das Potenzial, die Alltagssorgen einmal vergessen zu lassen und sich stattdessen auf eine Fantasie- und Traumreise zu begeben. Mehrere wiederkehrende Grundmelodien in verschiedenen Variationen, die durch den unverwechselbaren und eher weichen Klang des Fender-Rhodes ihre besondere Note erhielten, bildeten dabei den Kontrast zu direkt unter die Haut gehenden und immer lauter werdenden klopfenden Bässen, die an Hammerschläge erinnerten. Die Freude am gemeinsamen Musizieren war dem sympathischen Eichsfelder Geschwister-Duo dabei deutlich anzusehen.

Das für den 31-jährigen Pianisten typische Repertoire an Mimik und Gestik entlockte dem Publikum so manches Schmunzeln. Sein drei Jahre älterer Bruder Michael wiederum hatte ein eigens für seine siebenjährige Tochter Emma, die zugleich jüngster Gast des Abends war, komponiertes Gitarrensolo im Gepäck.

Nicht nur dieses sorgte für den besonders persönlichen Charakter der musikalischen Leckerbissen, die allesamt selbst kreiert wurden, mitunter sogar erst spontan, live und sich selbst entwickelnd. Den scheinbar nicht enden wollenden Applaus belohnten die Geschwister, welche ihren seltenen gemeinsamen Auftritt sichtlich genossen, natürlich mit einer Zugabe und freuten sich selbst zudem über Blumen, Geschenke und lobende Worte.

Die bekam auch der Dingelstädter Pfarrer Roland Genau für sein Engagement. Und ebenso dankte Anna Hesse vom Verein Balipockets letztlich auch allen Sponsoren und Helfern des Abends. Viele Gäste nutzten anschließend noch die Gelegenheit, um mit dem Team vom Verein Balipockets oder den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Auch die CDs und Platten von Martin Kohlstedt , die er auf Wunsch gern signierte, fanden reißenden Absatz.

Jeder Cent des Erlöses geht in die Projekte

Wie der mittlerweile international bekannte Pianist – dem jüngst die hohe Ehre zuteil wurde, in der neuen Elbphilharmonie in Hamburg zu konzertieren – zwischendurch verriet, erscheine am 3. Mai sein neues Album „Ströme“, das er zusammen mit dem Leipziger Gewandhaus-Orchester erstellte. Dieses sei zum Teil auch bei der anschließenden Tournee, welche ihn in sechs prunkvolle Häuser des Landes führe, mit dabei. Darauf freue er sich schon jetzt.

Grund zur Freude hatte auch das Team von Balipockets. Wie Daniel Gottstein später mitteilte, brachte der Abend genau 4617 Euro ein. Diese Spendensumme, so versicherte der Gründer des Projektes, werde komplett für den guten Zweck Verwendung finden. Selbstverständlich wieder auf Bali , das nicht nur ein Traumziel für Urlauber aus aller Welt sei, sondern vor allem im Hinterland sehr viel Hilfe gebrauchen kann, vor allem in den Schulen.

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Konzert der Brüder Kohlstedt

Thüringer Allgemeine / 06.03.2019

Dingelstädt. Der gemeinnützige Verein „Balipockets“, der Schulkinder auf der indonesischen Insel Bali unterstützt, lädt für Samstag, 27. April, zu einem Benefizkonzert in Dingelstädt ein. Der Verein freut sich sehr, dass diesmal der international gefeierte Musiker Martin Kohlstedt gemeinsam mit seinem Bruder Michael für den guten Zweck spielen wird. Die Brüder geben traditionell jeweils in der Vorweihnachtszeit ihr Konzert im Eichsfeld. Nun sind die beiden Breitenworbiser auch im Frühjahr zu hören: in der Pfarrkirche „St. Gertrud“ in Dingelstädt . Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass um 18 Uhr.

Die Besucher können sich auf ein akustisches Konzert mit reichlich elektronischen Klängen freuen.

Karten gibt es bereits im Internet unter tickets.balipockets.org, aber auch in den Vorverkaufsstellen in Leinefelde , Worbis und Dingelstädt .

Das sind:

  • Schreibwaren Schaefer, Lange Str. 27 in Worbis
  • Expert Herfag, Lutherstraße 23 in Leinefelde
  • Buchhandlung Strecker, Geschwister-Scholl-Straße 9 in Dingelstädt

Eine Eintrittskarte kostet 10 Euro. Am Konzerttag wird es auch eine Abendkasse geben. Wer sich kein Ticket im Vorverkauf sichert, sollte am Konzertabend frühzeitig vor Ort sein.

Die Erlöse kommen zu 100 Prozent den Projekten des Vereines zugute. Das Konzert wird von der Kreissparkasse Eichsfeld ermöglicht.

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Balipockets sucht Freiwillige für Einsatz auf Bali

Thüringer Allgemeine / 30.01.2019

Junge Eichsfelder können auf Bali kurzfristig Projekte in Schulen umsetzen oder auch längerfristig Erfahrungen sammeln.

Eichsfeld. Als Volunteer praktische Erfahrungen in Bildungseinrichtungen auf Balisammeln – dies ermöglicht der Verein „Balipockets“ nun jungen Eichsfelderinnen und Eichsfeldern. In Zusammenarbeit mit Schulen vor Ort wurde im vergangenen Jahr ein Programm entwickelt, bei dem für die Freiwilligen keine zusätzlichen Kosten anfallen, die sonst von anderen Organisationen verlangt werden.

Zum einen können kurzfristig die Projekte von „Balipockets“ vor Ort unterstützt werden. Dabei besuchen die Freiwilligen bedürftige Schulen, setzen selbst Projekte in die Tat um und fahren mit der größten lokalen Hilfsorganisation auf Unterstützungseinsätze. Dies ist für alle Interessierten ab 18 Jahren möglich. Lehramtsstudenten können im Rahmen eines weiteren Paketes längerfristig in Schulen auf Bali Praxiserfahrungen sammeln und den Schulalltag kennenlernen. Die dritte Möglichkeit ist die Kombination der beiden Programme.

Unterstützt werden die Freiwilligen von der lokalen „Balipockets“-Mitarbeiterin und durch das Team von Deutschland aus. Bewerben können sich Interessierte im Internet unter volunteering.balipockets.org. Der Worbiser Verein freut sich auf zahlreiche Bewerbungen und wird die künftigen Volunteers bei der Vorbereitung des Einsatzes unterstützen.

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„Balipockets“ hat neue Ideen für das Eichsfeld

Thüringer Allgemeine / 05.12.2018

Der Verein „Balipockets“ beendet das Vereinsjahr. Weitere Projekte für 2019 sind geplant. Schulabgänger sollen die Möglichkeit der Auslandserfahrung bekommen.

Worbis. Der Verein „Balipockets“ beendete am Samstag sein Vereinsjahr 2018 mit der Jahreshauptversammlung, die im Pfarrsaal in Breitenworbis stattfand. Gemeinsam mit den Mitgliedern blickte der Vorstand auf die Projekte in Bali und im Eichsfeld zurück.

Die Unterstützung aus dem Eichsfeld für die Bildungsprojekte blieb konstant. So konnten, wie auch im vergangenen Jahr, Spendengelder in Höhe von mehr als 10.000 Euro gesammelt werden.

Erstmals Stipendium in Bali vergeben

Allein im Rahmen des Benefizlaufs der Grundschule „Konrad Hentrich“ in Leinefeldewaren über 2000 Euro zusammengekommen. Damit konnte 2018 vier Schulen in Baligeholfen werden. Außerdem hat der Verein in diesem Jahr ein erstes Stipendium vergeben, so dass ein Abiturient die Ausbildung in Bali für vier Jahre fortsetzen kann.

In der Mitgliederversammlung wurden außerdem die Weichen für die Projekte im Jahr 2019 gestellt. So möchte „Balipockets“ neben der Unterstützung in Bali das Tätigkeitsfeld erweitern und demnächst verstärkt Projekte für das Eichsfeld anbieten. Dazu gehört neben Benefizveranstaltungen in der Region der Aufbau einer Infrastruktur für Freiwilligenarbeit. Schulabgänger werden ab kommendem Jahr die Möglichkeit haben, für einige Monate Auslandserfahrung in Bali zu sammeln. Genauere Informationen dazu werden im Februar veröffentlicht. Des Weiteren möchte der Verein Bildungsarbeit im Eichsfeld anbieten. Hier sind auch die Schulen im Fokus, auf Bali und in der Region: Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit bekommen, sich miteinander zu vernetzen, Sprachkompetenzen zu schulen und interkulturelle Kompetenz zu erwerben.

Dazu erarbeitet der Verein mit dem „Eine-Welt-Netzwerk-Thüringen“ (EWNT) in Jena Konzepte. Informationen zu diesem Angebot folgen ebenfalls im Winter 2019.

Erfreulich für den Verein ist ebenfalls, dass sich immer mehr junge Erwachsene aus dem Eichsfeld bei „Balipockets“ engagieren. So ist fast die Hälfte der aktuell 63 Mitglieder unter 30. „Das macht die Dynamik und Freude aus, die unsere Arbeit kennzeichnen“, so Anna Hesse, stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

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Über 4000 Euro für guten Zweck erlaufen

Thüringer Allgemeine / 20.10.2018

Die Konrad-Hentrich-Grundschüler veranstalten ihren Benefizlauf um Leinefelder Stadtteich. Die Spendensumme geht an den Förderverein der Schule und an „Balipockets“.

Leinefelde. „Muss nur noch kurz die Welt retten, danach flieg’ ich zu dir“, heißt es im gleichnamigen Song von Tim Bendzko. Dieses Lied bezeichnet Schulleiterin Heike Kaufhold als Motto des Tages. Denn ihre Schützlinge der Leinefelder Konrad-Hentrich-Grundschule wollen die Welt auch retten und vor allem helfen.

Heike Kaufhold spricht von einer „guten Tradition“ und spielt auf den Benefizlauf der Schule an. Denn seit 2015 laufen die Steppkes jährlich um Märtens Teich in Leinefelde. Im Vorfeld suchen sich die Schüler der ersten bis vierten Klassen Sponsoren. Diese legen dann eine Summe fest, die sie pro gelaufene Runde ihrem Schützlinge bezahlen. In diesem Jahr haben sich die Kinder selbst übertroffen. „Ich bin begeistert, das Ergebnis ist einfach der Wahnsinn“, freut sich Heike Kaufhold, die ihre Grundschulkinder für die Leistung lobt. Denn in diesem Jahr laufen die Kinder 1667 Runden um den Leinefelder Stadtteich. „Das sind 750 Kilometer“, verkündet Heike Kaufhold nicht ohne Stolz. Eine sehr gute Leistung der 163 Schüler, resümiert sie.

Langsam werden die Kleinen, die sich für ihre Leistung selbst bejubeln, unruhig. Denn sie wissen noch immer nicht, wie viel Geld es denn nun insgesamt geworden ist. Aus jeder Klasse kommt ein Kind nach vorn und bekommt einen Zettel mit Zahl oder Symbol in die Hand gedrückt. Die Spannung steigt. Am Ende hält der Nachwuchs die stolze Zahl von 4122 Euro in der Hand. Kinder und Lehrer sind gleichermaßen von der Spendensumme überrascht. Damit hat keiner gerechnet. „Ich habe nicht gedacht, dass wir in diesem Jahr die 4000 Euro knacken“, so die Schulleiterin.

Das Geld ist für einen guten Zweck. Und die Kleinen wissen auch genau, wer jeweils die 2061 Euro bekommt: der eigene Förderverein und der Verein „Balipockets“. Letzterer möchte mit dem Geld Stühle und Tisch für Kinder auf Bali anschaffen. Und weil die Spendensumme so hoch ist, können sogar noch Bücher und Hefte davon gekauft werden, sagt Laura Marschhausen vom Verein. Die Grundschüler freuen sich, dass sie Kindern helfen können, die eben nicht über so ein tolles Schulgebäude verfügen.

Mit der erbrachten Leistung belohnen sich die Schüler auch selbst. Denn der Schulgarten soll im kommenden Jahr erneuert und verschönert werden. Außerdem wird es einen zweiten Sandkasten geben. Heike Kaufhold meint, dass es im Frühjahr eine Elternaktion geben wird, bei der das Vorhaben umgesetzt werden soll.

Und auch im kommenden Jahr ist wieder ein Benefizlauf geplant und für die Sprösslinge ist schon jetzt klar, dass sie das Ergebnis erneut toppen können.

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Die Arbeiten auf Bali starten

Thüringer Allgemeine / 24.09.2018

Leinefelde-Worbis. Der gemeinnützige Verein „Balipockets“ startet am 1. Oktober seinen Projekteinsatz 2018. Vorstandsvorsitzender Daniel Gottstein wird bis zum 12. Oktober auf Bali (Indonesien) zwei Schulen unterstützen. Mit einem Teil der Spendengelder werden Sanierungsarbeiten an den beiden Grundschulen durchgeführt.

Zwei intensive Wochen warten auf das Team von Balipockets: So wird ein Klassenzimmer der „SD Antiga“ wieder aufgebaut, das vom Erdbeben unlängst zerstört worden war. Die Gelder dafür waren vor allem im Rahmen des diesjährigen Benefizkonzertes im August gesammelt worden. Ferner sollen in Sepang an einer weiteren Grundschule Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Gottstein wird vor Ort mit den Schulleitungen die Baumaßnahmen planen und lokale Firmen suchen, die diese dann durchführen. Außerdem sollen die Schulen besucht werden, denen Balipockets in den vergangenen Jahren bereits geholfen hat, um nachzuvollziehen, in welchem Zustand diese sich heute befinden. Ein Treffen mit dem neuen Stipendiaten Nengah, der vom Verein seit 1. September gefördert wird, steht auch an.

„Dieser Projekteinsatz zeichnet sich durch seine Diversität in Bezug auf die Aufgaben und die Strukturiertheit in Bezug auf die Abläufe aus“, erklärt der Verein. So sollen bestehende Kooperationen vor Ort gepflegt und ausgebaut werden.

Während des Projekteinsatzes wird das Team von Balipockets intensiv über den Verlauf der Arbeiten auf der Website und in den sozialen Netzwerken informieren. Bis zum Start des Projekteinsatzes in einer Woche kann man aber die zwei Projekten noch unterstützen.

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Im Einsatz für Grundschulen in Bali

Göttinger Tageblatt / 22.09.2018

Spenden für Bali zu sammeln, das haben sich die Balipockets aus Leinefelde-Worbis zur Aufgabe gemacht. Das 2018 gesammelte Geld soll nun vor Ort investiert werden.

Für den Vorsitzenden der Balipockets beginnt im Oktober wieder die Arbeit vor Ort.

Leinefelde-Worbis.

Zu seinem Projekteinsatz 2018 startet der Vorsitzende des Vereins Balipockets, Daniel Gottstein, am Montag, 1. Oktober. Die in diesem Jahr gesammelten Spenden sollen in Schulsanierungen fließen.

Nach Angaben von Balipockets sei vorgesehen, im dritten Projekteinsatz in Bali zwei Schulen zu unterstützen. „Mit einem Teil der im Projektjahr 2018 gesammelten Spendengelder werden zuvor festgelegte Sanierungsarbeiten an den beiden Grundschulen durchgeführt“, heißt es in einer Mitteilung.

Geplant sei, in den zwei Wochen des Aufenthaltes unter anderem ein Klassenzimmer wieder aufzubauen, das von einem Erdbeben zerstört worden war. Das Geld dafür hätten die Ehrenamtlichen in erster Linie bei einem Benefizkonzert im August gesammelt. In einer weiteren Grundschule sollen ebenfalls Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. „Gottstein wird vor Ort mit den Schulleitungen die Baumaßnahmen planen und lokale Firmen suchen, die diese dann durchführen werden“, teilt der Verein mit.

Außerdem sollen die Schulen besucht werden, denen Balipockets in den vergangenen Jahren geholfen hatte, um nachzuvollziehen, in welchem Zustand sie sich heute befinden. Ein Treffen mit dem neuen Stipendiaten Nengah, der vom Verein seit dem 1. September gefördert wird, steht ebenso an wie Pflege und Ausbau der Kooperation vor Ort. Unter anderem arbeiten die Balipockets mit der „Bali-Caring-Community“.

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Musikalische Hilfe aus Worbis für Grundschule auf Bali

Thüringer Allgemeine / 21.08.2018

Worbis. Einen ganz besonderen Augen- und Ohrenschmaus erlebten am Samstagabend die Besucher des zweiten „Balipockets“-Benefizkonzertes im Saal der Gaststätte „Kreta“ in Worbis. Mit dem passenden Lied „Mittendrin“ stimmten Marius Keilholzund Robin Schmidt von „Robius“ auf den bunten Musikabend ein.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Anna Hesse, die im Verein als zweite Vorsitzende aktiv ist, ergriff Thomas Rehbein das Wort. Der Ortsteilbürgermeister sparte nicht mit lobenden Dankesworten für das große Engagement der jungen Künstler sowie des „Balipockets“-Vereins, der sich erst im Juni 2016 zusammenfand und derzeit 60 Mitglieder zählt.

Im gleichen Jahr gründeten sich auch die beiden mitwirkenden Coverbands „Hello Grand“ und „Robius“. Letztere war schon zum zweiten Mal mit dabei und begeisterte als Duo oder Trio, verstärkt durch die Sängerin Rosalie Schäfer, mit berührenden und zugleich nachdenklich stimmenden Liedern wie „Für immer ab jetzt“ oder „Unter der Haut“, die dann tatsächlich spürbar unter die Haut gingen.

Obwohl Marcel Mainzer seine Band „Hello Grand“ allein vertrat, schaffte er es recht schnell und scheinbar spielend, sein Publikum mitzureißen. Das stimmte nicht nur bei dem Hit „Imagine“, aus der Feder von John Lennon, begeistert mit ein. Ebenso wie die Akteure von „Robius“ wurde er mit viel Applaus belohnt.

Den erntete auch Sven Tasch, der nach dreijähriger Pause zum ersten Mal wieder öffentlich auftrat. Mit seinen selbst komponierten Stücken wie „Wavemarie“ oder „Maskerade“, die er frei und ohne Noten spielte, fesselte der 42-jährige Pianist, der auch als Buchautor bekannt ist, sein Publikum.

Das ließ sich offensichtlich gern von den ergreifenden Melodien verzaubern. Eindrucksvoll untermalt wurde das gefühlvolle Pianospiel zudem mit passenden Filmszenen und Lichtbildern. Letztere waren auch dem Team von „Balipockets“ dienlich. Anschaulich stellte es die Hilfsprojekte auf der Insel Bali vor. So werden dort derzeit sechs Schulen, unter anderem mit der Übernahme von Schulgeldern, bei dringend notwendigen Sanierungen oder mit Schulmaterial, unterstützt.

Außerdem sei die Vergabe von Stipendien ein wichtiges Ziel. So kann sich ab September der 18-jährige Nengha über ein vierjähriges Stipendium freuen. „Wir möchten unsere Arbeit so transparent wie möglich machen“, war zu hören.

Und auch die durch ein Erdbeben zerstörte Schule im Osten des Landes, welche vom aktuellen Erlös profitieren wird, wurde ausführlich vorgestellt. Wie Gottstein später erfreut mitteilte, kamen hierfür 2000 Euro zusammen. Dem engagierten 23-jährigen Informatiker, der selbst im Jahr 2015 für drei Monate Freiwilligenarbeit auf der Insel leistete, ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. So erzählte er abschließend – und auch, dass er schon in sechs Wochen wieder auf die Insel fliegen werde. Dann hat er wohl nicht nur den willkommenen Spendenerlös im Gepäck, sondern bringt auch sich selbst tatkräftig mit ein, um der Schule beim Wiederaufbau zu helfen.

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Balipockets vergibt erstes Stipendium

Thüringer Allgemeine / 03.09.2018

Worbis. Der Verein Balipockets, ein junger Verein aus dem Eichsfeld, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen auf der Insel Bali nachhaltige Bildung – und damit auch ein Studium – zugänglich zu machen. Nun fördert der Verein das erste Mal einen jungen Absolventen auf der Insel.

Auf der Insel Bali in Indonesien können viele Eltern das Geld für ein Studium oft nicht aufbringen. In Kooperation mit einer von ihnen unterstützten Schule startete der Verein im Frühjahr ein Pilotprojekt, bei dem sich die diesjährigen Schulabgänger auf ein Stipendium bewerben konnten. Durch das eigens erstellte Bewerbungsformular auf seiner Website erreichten den Verein zahlreiche Bewerbungen. Nach einem persönlichen Gespräch vor Ort mit der lokalen Projektmitarbeiterin steht nun fest: Ab dem 1. September fördert der Verein Nengah, der an der Universität in Jimbaran vier Jahre lang Tourismus-Management studieren wird.

Die Spendengelder für dieses Vorhaben wurden bereits im letzten Jahr gesammelt und garantieren dem frischgebackenen Studenten eine umfassende Finanzierung bis zum Ende seines Studiums. So kommt der Verein halbjährlich für die Zahlung der Studiengebühren auf und unterstützt Nengah mit 40 Euro im Monat, um seine Lebenshaltungskosten zu decken. Da lässt sich nur noch viel Erfolg beim Studium wünschen.

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Flohmarkt als Spendenprojekt

Thüringer Allgemeine / 31.01.2018

Deuna. Alles begann mit einer E-Mail, die an einem Sonntag im Advent das Team vom gemeinnützigen Verein „Balipockets“ erreichte. Noah, ein Schüler aus der 3. Klasse der Deunaer Grundschule, schrieb, dass er mit seiner Klasse Spenden gesammelt hat und diese nun gern an Balipockets übergeben würde. Anna Hesse, die Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit bei Balipockets, war zu der Zeit in ihrer Heimat im Eichsfeld und kam prompt in die Deunaer Grundschule, um dort die fleißigen Spendensammler zu treffen.

Die Idee, Balipockets zu unterstützen, kam von Noah. Zusammen mit seiner Klasse und seiner Lehrerin überlegte er, wie er Geld sammeln könnte.

Letztendlich führten die Kinder einen Flohmarkt in der Schule durch und sammelten damit Spenden. Die Kinder verkauften Spielzeug oder Bücher, die sie selbst nicht mehr brauchten an Mitschüler der Grundschule. Von der Organisation bis zur Abrechnung führten die Mädchen und Jungen der 3. Klasse alles selbstständig durch.
 
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Kinder nahmen 350 Euro ein. Das Geld übergaben sie stolz an Anna Hesse, aufbewahrt in einer selbst gebastelten Kasse. Im Anschluss stellte Anna der Klasse den Verein und das Projekt Balipockets vor. Die Kinder waren neugierig und stellten viele Fragen zum Thema Schule auf Bali. Natürlich wollten sie auch wissen, was mit ihrem Geld erreicht werden könnte. Anna Hesseerklärte, dass man mit 350 Euro in Bali schon viel bewegen kann – zum Beispiel einen Klassenraum mit Tischen und Stühlen ausstatten.

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Verein sammelt 10.000 Euro

Thüringer Allgemeine / 12.12.2017

Leinefelde-Worbis. Der gemeinnützige Verein „Balipockets“ hat im abgelaufenen Vereinsjahr 2016/2017 über 10 000 Euro Spendengelder sammeln und verwenden können. Unterstützt wurden damit Schulen und Schüler auf der Insel Bali.

Vereinsvorsitzender und Gründer Daniel Gottstein war im Oktober vor Ort und veranlasste Sanierungsmaßnahmen an drei Schulen. Außerdem konnten die Zahlungen von Schulgeld übernommen werden, teilt er mit. Des Weiteren hatte der Verein zu Spenden für die Menschen aufgerufen, die wegen des Vulkanausbruches ihre Dörfer verlassen mussten. Hier konnte Balipockets mit einer lokalen Hilfsorganisation, der „Bali Caring Community“, zusammenarbeiten.

Der Verein hat sich jetzt einen neuen Vorstand gegeben. Ihm gehören Daniel Gottstein, Anna Hesse (stellvertretende Vorsitzende), Maximilian Ellendt (Schatzmeister) und Laura Marschhausen (Schriftführerin) an. Der Verein hat seinen Sitz in Leinefelde-Worbis und ist damit im Eichsfeld beheimatet. So kommen rund 90 Prozent der Spender aus der Region.

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Balipockets sorgen bei Konzert in Worbis für Gänsehaut

Thüringer Allgemeine / Gregor Mühlhaus / 21.08.2017

Worbis. Sie wollten ein gutes Konzert geben mit Musik für Jung und Alt. Das war den Künstlern beim Musikabend des Vereins „Balipockets“ am Freitag in Worbis mehr als gelungen.

Jacob Braun und Lars Hillmann begeisterten mit der Akustikversion des Titels „Hey ya“ der Gruppe „The Blanks“ und dem Stück „Old white Lincoln“ von „The Gaslight Anthem“. Foto: Balipockets e.V.

Bevor das Benefizkonzert starten konnte, mussten noch Stühle in der Kirche „St. Peter und Paul“ aufgestellt werden – so groß war der Andrang. Nachdem die Moderatorin des Abends, Anna Hesse, die Gäste begrüßt hatte, machten Peter Lachund Ronald Pfeifer mit ihren Gitarren den Anfang mit dem spanischen Titel „Entre dos Aguas“ von Paco de Lucia.

Mit „Sevillana“ folgten weitere spanische Gitarrenklänge, bevor Robin Schmidt und Marius Keilholz im Altarraum Platz nahmen. Die beiden hatten sich bei der Jugendschola in Bischofferode kennengelernt und spielten die Stücke „Froh, dabei zu sein“ von Phillip Poisel und „Super Girl“ von „Reamonn“, für die sie großen Applaus erhielten...

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Für ein Kinderlächeln auf der Insel der Götter

Thüringer Allgemeine / Silvana Tismer / 06.12.2016

Junge Leute aus dem Eichsfeld haben den gemeinnützigen Verein „Balipockets“ aus der Taufe gehoben und bereits 5000 Euro an einer Grundschule auf Bali „verbaut“.

Daniel Gottstein besuchte im Juli wieder die Insel der Götter, um mit den 5000 gespendeten Euro die ersten Projekte in Angriff zu nehmen. Foto: Daniel Gottstein

Eichsfeld. Daniel Gottstein aus Worbis ist der Gründer des Projektes "Balipockets" und nun seit Juni dieses Jahres auch Vorstandsvorsitzender des rechtlichen Projektträgervereins "Balipockets", eines gemeinnützigen Vereins.

"Balipockets", so sagt Gottstein, "ist ein soziales Projekt, das Kinder, Schulen, Familien und Waisenhäuser auf der Insel Bali in Indonesien unterstützt. Getragen wird das Projekt durch den Balipockets-Verein. Durch das Sammeln von Spendengeldern werden verschiedene Projekte realisiert. Im Fokus stehen dabei die Verbesserung der grundlegenden Ausstattung in Bildungseinrichtungen, der Aus- und Umbau von Schulen und Waisenhäusern, die Übernahme von Schulgeldzahlungen und sonstigen Schulgebühren sowie die nachhaltige Unterstützung von mittellosen Familien."...

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Zwei junge Eichsfelder helfen Kindern auf Bali

Thüringer Allgemeine / Sigrid Aschoff / 29.06.2016

Worbis (Eichsfeld). Das Herz zweier junger Eichsfelder schlägt für die Kinder in Bali. Und um ihnen zu helfen, haben Tim Obermann und Daniel Gottstein ein Spendenprojekt ins Leben gerufen.

Die Schüler der balinesischen Grundschule zu sehen, darauf freut sich Daniel Gottstein. Für sie hat er eine Geldspende im Gepäck. Foto: Hendra Wijaya

Worbis. Das Herz zweier junger Eichsfelder schlägt für die Kinder in Bali. Und um ihnen zu helfen, haben Tim Obermann und Daniel Gottstein ein Spendenprojekt ins Leben gerufen. Dank der Unterstützung zahlreicher Eichsfelder ist mittlerweile die stolze Summe von 4967 Euro zusammengekommen. Mit dem Geld stieg Daniel am Montag ins Flugzeug. Auf Bali will er es persönlich übergeben.

Tim und Daniel kommen aus Worbis und sind 20 Jahre jung. Während Tim derzeit in Heidelberg Jura studiert, absolviert Daniel eine Ausbildung zum Informatiker. Zusammen haben sie 2014 am Curie-Gymnasium das Abitur gemacht. Danach waren die jungen Männer mehrere Monate in Peru beziehungsweise auf Bali zu freiwilligen Arbeitsaufenthalten...

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Interview mit Landeswelle Thüringen

Landeswelle Thüringen / Oliver Gussor / 07.06.2017

Unser Vorstandsvorsitzender Daniel Gottstein stellte bei Landeswelle Thüringen unser Projekt vor. Dabei sprach er u.a. über die schulische Situation auf Bali. Hört rein!